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Erlebnisse und Impressionen |
Reise des Städtepartnerschaftsvereins Leipzig-Thessaloniki zum Weihnachtsbasar der Evangelischen Gemeinde
deutscher Sprache in Thessaloniki
Zwei Mitglieder unseres Vereins waren mit dabei, als es am 1. Advent in der Deutschen Schule in Thessaloniki
unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirche in Thessaloniki
sehr weihnachtete.
Den ausführlichen Reisebericht lesen Sie hier. Und wie so oft,
einige Bilder dieser Reise.
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Charmant lässiger Liedvortrag
Einen eindrucksvolleren Beweis für das Wiederaufleben der Rebetiko-Kultur hätte man sich kaum wünschen können.
Was Giorgos Chatziantonis (Piano) und Nikos Giannikakis (Gesang) letzten Freitag mit ihrem anspruchsvollen Programm
"Lieder der letzten 100 Jahre" boten, hatte im griechischen Blues, wie das Rebetiko auch bezeichnet wird, fraglos
den Höhepunkt. In ihrer Interpretation waren die u.a. von den Klassikern Markos Vamvakaris und Vassilis Tsitsanis,
dem "König des Buzuki", stammenden Kompositionen keineswegs von der ihnen sonst nachgesagten verzweifelten und von
Verbitterung beherrschten Stimmung getragen. Im Gegenteil: die charmante, sonst nur so von David Garrett gewohnte
Lässigkeit, mit der der auf Rhodos beheimatete Chatziantonis seine Virtuosität ausspielte und dazu der gewohnt
unangestrengte Vortrag des Wahl-Leipzigers Giannikakis gaben dem Volkslied zurück, was dem Volkslied eigen ist.
Eintöniges Sirtaki-Gedudel und Zorbaisierung bzw. Souvlakisierung griechischer Musik fanden da nicht statt.
Wenn in jedem Griechen ein Dichter und Sänger steckt, hat das gewiss auch damit zu tun, dass während der Türkenzeit
einerseits die christliche Kirche mit ihrer heroisch-pathetischen Liturgie unangefochten blieb und andererseits
dem Volkslied identitätsstiftender Charakter zukam. Diese Tradition war prägend auch für die beiden herausragenden
Liedkomponisten Manos Chatzidakis und Mikis Theodorakis. Von ihrem rebellischen Ansatz kann nicht unbeeindruckt
bleiben, wer jemals bei einem Liederabend – etwa in Thessaloniki - die Interaktion zwischen Podium und Publikum
miterlebt hat. Immerhin, auch im Auktionshaus Fine Art in der Katharinenstraße, dessen Chef Bodo Hellmann seinen
Raum für die Veranstaltung zur Verfügung stellte, ist es zu ganz vereinzeltem Mitsingen und sogar zu einigen
spontanen Tanzschritten gekommen, vermutlich nicht gänzlich unbeeinflusst vom noch immer insgeheim waltenden
Geist des einstigen, vom Krieg zerstörten, gegenüberliegenden Griechenhauses, an dessen Existenz eine vom
deutsch-griechischen Verein "Griechenhaus e.V." initiierte Gedenktafel erinnert. Nicht allein einer der Kandidaten
für ein künftiges griechisches Honorarkonsulat in Leipzig, Herr RA Dr. Claus J. Gerd Rohde, konnte sich an diesem
Abend in der Gewissheit bestärkt sehen, von der Mikis Theodorakis sagt: "Wenn wir auch arm sind, so werden wir
doch leben."
Horst Möller
So wurde die Veranstaltung in der LVZ am 11.11.2011 angekündigt: Musik-Zeitreise durch Griechenland (pdf-Format).
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Interkulturelle Wochen in Leipzig mit ANONIMI
Im Rahmen der Interkuturellen Wochen trat am 03. Oktober die Gruppe ANONIMI mit Liedern von Mikis Theodorakis, Manos Hadzidakis, Vassilis Tsitsanis
und dem Rembetiko auf dem Leipziger Marktplatz auf. Die Griechen hielt es nicht auf ihren Sitzplätzen, sie tanzten. Wann hat der Grieche/der Griechenlandfreund in Leipzig schon ein Mal die Möglichkeit auf dem Marktplatz zu tanzen?
Auch wenn es nur eine knappe Stunde war, so spürten doch alle die griechische Seele. Und das Wetter war auch einfach nur GRIECHISCH. Schauen Sie sich dazu gern die Bilder an.
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Griechische Musikinstrumente. Einführung in Geschichte, Herstellung und Klang
Am 13. September hatten wir einen ganz besonderen Gast zu einem Vortrag in Leipzig, Herrn Thede Kahl, Professor
für Südslawistik an der Universtät Jena seit 2010, einer der besten Kenner der griechischen Volkskultur, die wir
im deutschsprachigen Raum haben. Die Ergebnisse jahrzehntelanger Feldforschungen vor Ort auf dem Gebiet der
Sprachen, der Musik und der Literatur finden sich in zahlreichen interessanten Publikationen.
Wir erlebten eine Präsentation der Geschichte der griechischen Musikinstrumente, äußerst kompakt und informativ,
und haben den Abend mit Musik und Tanz im "Sappho" ausklingen lassen.
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Film und Musik zwischen Wohnzimmer und Küche
Zur traditionellen Geburtstagsfeier des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis luden wir wieder
Freunde und Gäste ein, um mit ihnen am 30. Juli seinen 86. Geburtstag zu feiern.
Der Wettergott Zeus hatte überhaupt kein Einsehen mit uns: er schüttelte kräftig die Regenwolken über uns aus.
Wir mussten aber nicht im Regen stehen. Das Autohaus Freydank stellte uns, wie schon in den vergangenen Jahren,
kostenfrei ein großes Zelt, Biertische und Bänke zur Verfügung, deren Mitarbeiter auch alles aufstellten. Großen
Beifall bekam das Autohaus dafür als wir dies bekannt gaben.
Das Wetter machte es notwendig, dass wir unsere künstlerischen Darbietungen nicht im Zelt zeigen konnten. Wir
funktionierten unseren großen Wohnzimmer-/Küchenbereich in einen kleinen Musik - und Zuschauersaal um. Die Bänke
mussten dazu vom Zelt ins Haus getragen werden. Alle fassten mit an.
Gezeigt haben wir die Dokumentation "Mikis Theodorakis - Komponist" von unseren Freunden Asteris Kutulas und
Klaus Salge. Der Film zeigt das musikalische Gesamtwerk von Mikis Theodorakis. Er zeigt aber auch, dass eine
Auseinandersetzung mit Theodorakis stets offen ausgeht und immer neue Perspektiven eröffnet.
Großer Beifall beendete den ersten Teil des Abends.
Während der Pause machten unsere Gäste reichlich Gebrauch vom Buffet. Jeder einzelne Gast wurde in der Einladung
gebeten, ein griechisches Essen mit zu bringen. Die Auswahl der Speisen brauchte keinen Vergleich mit griechischen
Tavernen zu scheuen. Die Gäste labten sich unter anderen an selbstgebackenem Focaccia, Dolmades, Tsatsiki, Keftedes,
Choriatiki salata, Tiropitta u.v.m. Dazu gab es u.a. griechischen Rotwein.
Nach der Pause unterhielten uns Sabine Kühnrich und Ludwig Streng, 2/3 der Gruppe QUIJOTE aus Chemnitz. Sie trugen
die Lieder von Theodorakis mit deutschen Texten vor. Mit großem Applaus und zwei Zugaben beendeten sie ihr Programm,
welches sie gemeinsam darboten mit Hartmut Barth-Engelbart, Autor, Aktionskünstler, Grafiker, Musiker und Pädagoge aus der Nähe von Hanau, der eigens zu diesem Abend
mit seiner Frau Ingrid nach Leipzig anreiste, um Gedichte vorzutragen.
Danach ging es zurück ins Zelt, um den Abend dort ausklingen zu lassen.
Was wir in diesem Jahr vermissten waren die vielen Ballonfahrer, die wir in den letzten Jahren beobachten konnten, wenn sie
über unseren Garten nahezu lautlos hinweg fuhren. Sie winkten uns zu, während wir Sirtaki tanzten.
QUIJOTE hat bereits ihr Kommen für das nächste Jahr zugesagt, wie auch zahlreiche Gäste, die sich glücklich ob eines
wunderschönen Abends auf den Heimweg machten.
Conny und Klaus Kluth
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das war das "Griechenhaus" im Jahr 2010
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das war das "Griechenhaus" im Jahr 2009
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