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Erlebnisse und Impressionen |
Shoah in Griechenland
Über Kriegsschicksale in Griechenland ist in Deutschland nur wenig bekannt. Ende der 1980er Jahre machte sich
Christoph U. Schminck-Gustavus auf den Weg in abgelegene Bergdörfer des Epirus-Gebirges, um alte Leute nach ihren
Erinnerungen zu befragen. Was er hörte von Krieg, Besatzung und Widerstand zeichnete er auf und fügte es zu einem
düsteren Bild; es spitzt sich zu in der Beschreibung der Deportation der griechischen Juden in die Gaskammern von
Auschwitz. Die Berichte der Zeugen wurden ergänzt mit historischen Quellen und Bilddokumenten.
Im Staatsarchiv Bremen sichtete der Autor umfangreiche Aktenbestände zu den Ermittlungen gegen die Täter. Darunter
befand sich ein Bremer Gestapo-Beamter. Am Ende wurde er aber auch, wie so viele andere am Mordprogramm Beteiligte,
im Jahr 1970 „außer Verfolgung gesetzt“ - von Juristen, die ihre eigene Vergangenheit als Handlanger des Terrors
erfolgreich verdrängt hatten.
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Marco Hillemann (FU Berlin): Werner von Haxthausen und die Erstellung der ersten Sammlung neugriechischer Volkslieder (1815-1825)
Als der westfälische Baron Werner von Haxthausen 1815 erste Übersetzungen aus seiner Sammlung neugriechischer
Volkslieder präsentiert, weckt er damit große Erwartungen. Zu den prominenten Unterstützern seines Projektes zählen
nicht nur die Brüder Grimm, sondern auch Friedrich Thiersch und Johann Wolfgang von Goethe. Neben dem deutschen
Volksliedinteresse spielen dabei u.a. die zeitgenössische Orient- und Griechenland-Begeisterung eine Rolle.
Letztere nimmt mit dem griechischen Freiheitskampf seit 1821 noch einmal deutlich zu. Gleichwohl verschiebt
Haxthausen die Veröffentlichung seiner Sammlung immer wieder, bis er sich schließlich der Konkurrenz des Franzosen
Claude Fauriel ausgesetzt sieht. Die spannende Geschichte der ersten griechischen Volksliedsammlung gibt bis
heute viele Rätsel auf. Der Vortrag brachte etwas Licht in dieses Dunkel, indem er Haxthausens Sammlung im
Kontext der mit ihr verbundenen Diskussionen vorstellte und einen Einblick in die Welt des griechischen Volksliedes
gab.
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"Unter Segeln nach Süden....
Mit dem Segelboot von Samos nach Rhodos" so lautete der Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Gerhard Frank.
Er nahm uns mit auf diese Reise.
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Beim Kochkurs mit Mariannna Vergitsi
... am 24. und 30.9. in der Lehrküche der Förderschule "Werner Vogel" in Lößnig.
Diesmal haben wir gemeinsam Papoutsakia, Piperies Kerato, Psari á la spetsiota, Amigdalota und andere
griechische Spezialitäten zubereitet und verspeist, bei vielen Späßen und bester Laune.
Fotos: Werner David
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Günter Rössler – Balkanbilder
Der Name Günter Rössler ist untrennbar mit künstlerisch hochwertiger Aktfotografie verbunden. Weniger bekannt
sind bis jetzt seine Reportagebilder, wie jene, die in den 1960er Jahren auf verschiedenen Balkanreisen – nach
Griechenland, Albanien Bulgarien und Rumänien - entstanden sind. Sie waren nun erstmalig in einer eigenen Schau und
zwar vom 02.09.2010 im Westphalschen Haus Markkleeberg zu sehen. Es war eine Hommage an den in Markkleeberg bei
Leipzig lebenden Künstler zu seinem 85. Geburtstag.
Die Anregung zu dieser Ausstellung mit dem Titel "Balkanbilder", die in dankeswerter Weise von der Stadt Markkleeberg
zusammen mit dem Verein Deutsch-Griechische Gesellschaft „Griechenhaus Leipzig“ veranstaltet wurde, gab uns schon
vor 3 Jahren der ehemalige Generalkonsul Griechenlands in Leipzig. Dank der ästhetisch motivierten Motivwahl, die Natur
und Menschliches wie selbstverständlich mit einander verbindet und dabei durchaus die persönlich Anteilnahme des Fotografen
wiedergibt, setzen die Bilder hohe Maßstäbe für Reisebilder und damit auch für alle, die sich an ihnen versuchen.
Herr Dr. Ralph Müller vom Eudora-Verlag Leipzig hat die meisten der Fotografien zusammen mit eigenen Kommentaren
des Künstlers, die aus deren Entstehungszeit stammen, in einem Buch zusammengefasst und alles auch mit einigen Erläuterungen
versehen. So können wir auch nach Schluss der Ausstellung die Bilder genießen:
Günter Rössler. Balkanbilder. Fotografien aus Griechenland, Rumänien, Bulgarien und Albanien.
Eudora-Verlag
Leipzig 2010. 14,90 €. ISBN 978-3-938533-40-6
Im Folgenden zeigen wir einige Bilder von der Ausstellung und den Exponaten.
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Traditionelle Geburtstagsfeier zu Ehren von Mikis Theodorakis
Mikis Theodorakis, der letzte lebende Mythos Griechenlands, war von jeher auch ein Mensch, der für Freiheit und Demokratie
eintrat. Er beging am 29.07.2010 seinen 85. Geburtstag. Wieder Grund für uns, Gäste einzuladen und zu feiern.
So haben sich am 31.07.2010 ca. 65 Menschen eingefunden, um mit uns und der Gruppe "QUIJOTE" aus Chemnitz diesen Geburtstag
feierlich zu begehen. Jeder Gast brachte wieder ein griechisches Gericht mit, so dass das Buffet sehr reichlich und
appetitlich bestückt war.
Peter Freydank vom Autohaus Freydank stellte ein großes Zelt und Biertischgarnituren, wie schon in den Jahren zuvor,
kostenlos zur Verfügung. Er sorgte auch dafür, dass seine Mitarbeiter am Freitag alles aufbauten und am Sonntagmorgen nach
den Feierlichkeiten wieder abbauten. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an das Autohaus Freydank und seine fleißigen Helfer.
Leider musste Kostas Papanastasiou absagen, da er einer Verpflichtung am "Theater am Schiffbauerdamm" in Berlin nachkommen
musste. Auch konnte unser langjähriger Freund Dr. Klaus-Dieter Tietz von "O IATROS" wegen Krankheit nicht kommen.
Ebenso wegen einer Not-OP ereilte uns in letzter Minute die Absage von Hartmut Barth-Engelbart.
An dieser Stelle unsere besten Genesungswünsche an alle.
Auf die Musik von Kostas Papanastasiou und "O IATROS" mussten unsere Gäste dennoch nicht verzichten, da wir in den Pausen
die CDs "Kostas - der Grieche in mir" und "O IATROS - Meine Lieblingslieder" spielten.
Die Feier wurde bestimmt durch das Mammutprogramm von "QUIJOTE".
Die Künstler Sabine Kühnrich (Gesang, Querflöte),
Ludwig Streng (Gesang, Piano) und
Wolfram Hennig-Ruitz (Gesang, Gitarre, Saxophon)
boten ihre beiden Theodorakis-Programme "Nur diese eine Schwalbe" und "Sonne der Gerechtigkeit" und das 'Experiment', wie sie es selbst bezeichnen, "Canto General".
Sie trugen die Lieder von Mikis Theodorakis in deutscher Sprache vor. Lieder geschrieben von z.B. Brendan Behan, Pablo Neruda,
Odysseas Elytis, Jannis Ritsos und auch Mikis Theodorakis selbst. Wir waren absolut begeistert. Gesang und Worte vermittelten
eine spannende Atmosphäre zum genussvollen Hinhören, zum Nachdenken. Viele unserer Gäste können kein Griechisch und waren
dankbar, endlich auch die Texte zu verstehen. Es ist auch überhaupt nicht vergleichbar mit den Schlagerinterpretationen von
Milva oder Vicky Leandros. Für uns persönlich war "Los Libertadores - Die Befreier" aus dem "Canto General - Der Große Gesang"
von Pablo Neruda am beeindruckendsten. Das Stück ist über 17 Minuten lang und wird mit Chor gesungen. Ludwig Streng hat es für die
drei Stimmen von "QUIJOTE" sehr ausdrucksstark arrangiert. Die Gruppe forderte durch ihre Beiträge das Publikum unvermittelt auf
mit zu machen. Als "Varka Sto Gialo - Boot auf dem Meer" in den sommerlichen Abendhimmel klang, tanzten viele der Gäste Sirtaki.
Zu anderen Liedern wie "Ena To Chelodoni - Nur diese eine Schwalbe" und "Strose Sto Stroma Sou - Mach das Bett für Zwei"
klatschten alle mit. Nach beinahe drei Stunden endete das wunderbare Konzert.
Wir können nur allen Theodorakis-Liebhabern empfehlen, ein Konzert von "QUIJOTE" zu besuchen. Es lohnt sich und wärmt noch lange
die Herzen in dieser politisch kalten Zeit.
Mit unserer jährlichen Feier zu Ehren von Mikis Theodorakis wollen wir erreichen, dass die vielen Freunde, die er noch immer
in und um Leipzig hat, wenigstens ein Mal im Jahr zusammen kommen und seinen Liedern und Worten lauschen können. Bisher schickten
wir ihm Fotos von unserer Feier. Das werden wir auch in diesem Jahr wieder machen. Doch vor zwei Jahren konnten wir ihm persönlich
die Grüße übermitteln. Er erinnerte sich dabei gern an ormofi poli (die schöne Stadt) Leipzig.
Conny und Klaus Kluth
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Traditionelles Picknick auf dem Fockeberg
Dieser 16. Tag im Juli war wie die anderen Julitage sonnig und heiß. So mußten die Picknicker nicht flüchten und konnten das
Essen im Freien sehr genießen.
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Die angebliche Krise des Euro. Gefährdet die Schuldenkrise Griechenlands den Euro?
Es war höchste Zeit, dass sich gerade unser Verein mit diesem aktuellen Thema befasste. Mit Herrn Professor Dr. Spiridon Paraskewopulos,
bis vor kurzem Lehrstuhlinhaber für Volkwirtschaftslehre an der Universität Leipzig, konnten wir einen sehr kompetenten Gast gewinnen.
Es war sehr wohltuend, endlich einmal mit großer Sachlichkeit und Sachkenntnis durch das Thema geführt zu werden. Die Diskussion war sehr
lebhaft und hätte durchaus auch noch länger dauern können.
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Aurea Aetas - das Goldene Zeitalter
Am 3. Februar besuchten wir eine Ausstellung des Antikenmuseums der Universität Leipzig. Die Ausstellung wurde
unter dem Titel Aurea Aetas (das Goldene Zeitalter) im Rahmen der Feierlichkeiten zum 600. Geburtstag der Universität
gestaltet. Ein goldenes Zeitalter war für das Museum seine Blütezeit am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts,
in der für Lehre und Forschung zahlreiche Originale und wertvolle Kopien antiker Kunst gesammelt und der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Ein Teil dieser Schätze wurde im zweiten Weltkrieg zerstört oder ging
in seinem Gefolge verloren, ein anderer Teil befindet sich im Depot und wurde nun gezeigt. Wir erhielten wieder
wieder einmal vom Kustos des Museums, Herrn Dr. Hans-Peter Müller, eine sehr kenntnisreiche und zugleich
unterhaltende Führung, die uns auch Einblicke in die Werkstatt der modernen archäologischen Forschung gab.
Vielen herzlichen Dank!
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Unsere Jahresversammlung vom 20. Januar 2010
Am Mittwoch, dem 20. Januar 2010, fand am Abend im Restaurant "Sappho"
unsere Jahresversammlung statt.
Viele Mitglieder aus Leipzig folgten der Einladung. Verlesen wurden der Rechenschaftsbericht und der Finanzbericht zum Jahr 2009.
Ebenso gab es einen Ausblick auf Veranstaltungen im Jahr 2010.
Vortrefflich waren die Speisen und Getränke des Restaurants "Sappho". Ein herzlicher Dank gilt Monika, die uns unentwegt versorgte.
Traditionell wurde wieder die Vasilópita angeschnitten. In jeder Familie wird an Neujahr die Vasilópita (Königskuchen) angeschnitten.
Es ist der Kuchen des heiligen Vasilis, unserm Weihnachtsmann entsprechend, der am 1. Januar die Geschenke bringt.
Im Kuchen ist immer eine Münze (Flourí) eingebacken. Es heißt, dass derjenige, in dessen Stück die Münze gefunden wird, das
ganze Jahr vom Glück begleitet wird.
Diesmal war Elke Kotthoff die glückliche Finderin der Münze.
Den Rechenschaftsbericht können Sie hier gern nachlesen (pdf-Format).
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das war das "Griechenhaus" im Jahr 2009
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